Meine Arbeit

Hier will ich en bisschen erklären, wie ich arbeite und wie meine Ausbildung ausgesehen hat.

Arbeit
Ich habe ein paar Bedingungen, um meine Arbeit gut machen zu können:
1. Ich arbeite nur wenn eine Person die das Pferd kennt dabei ist
2. Ich lasse mir das Pferd immer vor und nach der Bearbeitung vorführen, nur so kann ich erkennen, wie das Pferd geht, oder ob es sogar lahm geht. Hierfür muss eine relativ gerade Strecke von ca. 15m zur Verfügung stehen (Straße, Stallgasse, …)
3. Ich arbeite nur auf einer befestigten Fläche, wo es eine stabile Anbindemöglichkeit gibt
4. Ich behalte mir vor eine Bearbeitung abzubrechen, wenn ich sehe, dass es gefährlich wird, oder das Pferd sich verletzen könnte.
5. Gerne erkläre ich, was ich wieso und wie mache, fragen Sie mich einfach.
6. Ich versuche jedes Problem zu lösen, aber ich sage ihnen auch, wenn ich denke, dass ich ein Problem nicht in den Griff kriege, sodass dem Pferd so schnell wie möglich geholfen werden kann.

Ausbildung
Ich habe an der Rheinischen Hufbeschlagschule die Ausbildung zur Hufpflegerin RHS gemacht. Dies bedeutet, dass ich in der Theorie alles gesehen habe, was zu diesem Moment in Deutschland an Bearbeitungsrichtungen gibt. Ich habe außerdem die offizielle Theorie der Ausbildung der Hufschmiede mitgemacht, und auch einen tiermedizinischen Teil gehabt, welcher von einem Amtstierarzt geprüft wurde. In der Praxis habe ich sowohl an toten Hufen, als auch am lebenden Pferd gearbeitet. Dies hat mir einen großen Einblick in alle möglichen Hufsituationen gegeben, und mich gelehrt für jedes Problem einen individuellen Lösungsweg zu finden, ohne mich auf ein „Dogma“ zu versteifen.